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Weltrekorde gefällig? Dann nichts wie ab nach Beijing. Chinas Hauptstadt bündelt große Tradition, großen Spaß und große Attraktionen wie den berühmten Himmelstempel.

 

Kultur im Großformat

3000 Jahre Geschichte haben Chinas Hauptstadt einzigartige Kulturschätze beschert.
Kein Wunder, dass Peking vor Superlativen nur so strotzt.


Weltrekord: Eine Million Menschen fasst der Tian'anmen Platz

Weltrekord: Eine Million Menschen fasst der Tian'anmen Platz

Die Chancen stehen ziemlich gut, sich in Peking klein wie eine Ameise zu fühlen: Eine Million Menschen fasst der gigantische Tian’anmen Platz und schafft damit den Weltrekord. Das Häusermeer der Verbotenen Stadt – der Kaiserpalast der Ming und Qing Dynastie – ist der weltgrößte Palastkomplex. Und der Himmelstempel, wo die alten Herrscher einst für gute Ernten beteten, ist der größte Tempel des Landes.

Aber Beijing bietet auch weniger klassische Programmpunkte, die unvergessliche Erlebnisse bereiten. Etwa eine Rikscha-Tour durch die Hutongs, jene Seitenstraßen, wo das alte China weiterlebt. Mehr als 4000 solcher Hutongs gibt es der Moderne zum Trotz noch in der Hauptstadt. Oder wie wäre es mit gepflegtem Lustwandeln? Zum Beispiel im best erhaltenen kaiserlichen Garten Chinas, dem so genannten Sommerpalast, der 1998 von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt wurde. Hier am Ufer des Kunming-Sees zeigt sich chinesische Gartenbaukunst in Höchstform, ergänzt von klassischen Hallen und Pavillons, von einem Wandelgang mit 8000 Bildern und vom Tempel des Meeres der Weisheit auf dem Gipfel des Berges der Langlebigkeit.

Der Riesenpanda

Der Riesenpanda

Eine andere Attraktion der natürlichen Art ist der Zoo von Beijing, der größte seiner Art in China samt Riesenpanda und China-Tiger und dem Ozean-Aquarium mit mehr als 1000 Meerestieren.
Praktischerweise bieten sich in Beijing außerdem noch absolut hochkarätige Abstecher an: Nur knapp 50 Kilometer nördlich sind über ein Gebiet von 40 Kilometern die dreizehn prächtigen Ming-Gräber verstreut. Und im Anschluss kann es gleich weitergehen zum nächsten Highlight: der legendären Großen Chinesischen Mauer nur eine Autostunde von Beijing entfernt.

Wieder zurück in der Metropole gilt es dann noch einer dringenden Empfehlung fürs Abendprogramm zu folgen. Wenigstens einmal Peking-Oper muss sein. Denn das ist nicht weniger als die Quintessenz der traditionellen chinesischen Kultur und so richtig schön exotisch – wie die Schauspieler da hinter bemalten Gesichtern und bunten Kostümen singen und tanzen, akrobatische Kunststücke zaubern und wilde Kämpfe austragen. So scheinbar mühelos kommt das daher, dass man leicht neidisch werden könnte. Tröstlich zu wissen, dass solche Leichtigkeit jahrelanges hartes Training voraussetzt. Also nichts für jeden.