Reise in die Ursprünglichkeit | | Sichuan ist bekannt für seine schönen Landschaften | Die Provinzen Sichuan und Guizhou im Südwesten Chinas sind berühmt für ihre herausragenden natürlichen Schätze. Fünf davon zählen zu den Welterbestätten der Unesco. Die schönsten Landschaften in China hat Sichuan, lautet eine alte Weisheit. Da fühlt sich auch der Panda, das chinesische Nationaltier, pudelwohl. In den hohen Bergen Sichuans leben 85 Prozent aller weltweit lebenden Pandas. Hier liegen 11 der 16 chinesischen Pandareservate. | | Emeishan | Gleich vier Orte in Sichuan hat die Unesco als Welterbe eingestuft: Im märchenhaften Jiuzhaigou wogen die Bambuswälder und rauschen die Wasserfälle. Im Huanglong-Nationalpark nebenan schillern tausende von Seenterrassen in Türkis. Und die heiligen Berge Qingchengshan und Emeishan schmücken sich mit verstreuten Palästen, Türmchen und Tempeln; besonders erhaben ist der mit 71 Metern weltgrößte sitzende Buddha, der aus einer Klippe gemeißelt wurde – allein auf dem großen Zeh findet ein ganzes Fußballteam Platz. Weitere Naturschönheiten sind das Bambusmeer in Südsichuan, der Xiling-Schneeberg und das Hengduan-Gebirge mit schneebeckten Bergen und ausgedehnten Wäldern. Die sehr gebirgige Provinz Guizhou schließt sich südlich an Sichuan an und passt bestens zu ihrer großen Schwester im Norden. „Park-Provinz“ wird sie auch genannt, so bezaubernd ist sie: Dörfer, die sich an steile Reisterrassen schmiegen, zerklüfteten Felsen, die aus leuchtend grünem Wasser ragen wie in Tianxing. Die Hauptattraktion von Guizhou aber ist der größte Wasserfall Chinas in Huangguoshu mit über 80 Metern Breite und 74 Metern Höhe. Beliebt sind auch Bootstouren durch den Drachenpalast in Anshun, ein Labyrinth aus Höhlen und Grotten. Trotz ihrer ausgeprägten Idylle ist die abgelegene Provinz Guizhou übrigens noch ein Geheimtipp.
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